Mittwoch, 20. September 2006

Dieses Leben...

mir ist kalt mein Weg ist leer
diese Nacht ist grau und kalt und schwer
sie hält mich fest
und gibt mich nicht mehr her
ich bin gefangen
ich wach nicht auf
und die letzten Lichter gehn bald aus
ich seh mich fallen
doch ich geb nicht auf


Nachdem gestern mal wieder alles nach perfektem Chaos und Weltuntergang aussah; ich den ganzen Tag mit Streit, Wutausbrüchen, Heulkrämpfen und Tempomassenvernichtungen verbracht, einer guten Freundin den Abend verdorben, mich in Verzweiflung, Enttäuschtheit und Problemwälzerei aufgelöst habe, hätte ich es nie gewagt zu hoffen, das der heutige Tag so kommt, wie er gekommen ist. Ein neues Zimmer läßt wahrscheinlich noch lange auf sich warten und die Probleme sind ebenso noch lange nicht gelöst. Aber ganz allmählich zeichnen sich neue Wege ab. Ich weiß oder zumindest vermute ich zu wissen, wohin ich denn nu will und wie ich dort hinkommen kann. Das ist doch schon einmal ein Anfang, nicht?

Denn ich liebe dieses Leben
ich liebe den Moment in dem man fällt
ich liebe dieses Leben
und ich liebe diesen Tag
und ich liebe diese Welt
Ich liebe dieses Leben
ich liebe den Moment in dem man fällt
ich liebe dieses Leben
und ich liebe diesen Tag
und ich liebe diese Welt


Jepp, und so soll es wohl sein. Was hab ich denn davon, mich ständig in Selbstmitleid und Hoffnungslosigkeit zu vergraben? Wie soll sich denn etwas ändern, wenn ich mich in meinem Gedankenchaos einschließe und ledig rumjammere? Nur Grübeln bringt ja nichts. Also, Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist und losmarschiert. Auch wenn es gewissen anderen Personen, welche ich hier nicht namentlich nennen möchte, gegen den Strich geht - ich bekomme mein Leben durchaus alleine in den Griff! Auf jeden Fall will ich es versuchen...

Nimm mir die Kraft
nimm mir das Herz
nimm mir alle Hoffnung
und all den Schmerz
aus meiner Hand
und gib sie nicht mehr her
was soll das sein
wo soll ich hin
wo sind meine großen Helden hin
auch wenn wir gehn
weiß ich nicht wohin


Nein, wohin genau es geht, weiß ich leider nicht. Ist eigentlich auch egal. Hauptsache raus hier! Das ist mir wichtig. Doch wenn ich es nicht wage, loszugehen, kann ich auch nicht herausfinden wohin. Irgendwer sagte mal zu mir, ich hätte keine Knochen aus Glas und solle mich ins Leben stürzen (mittlerweile weiß ich, dass dieser Satz aus dem Film "Die wunderbare Welt der Amélie" stammt) und auch wenn ich immer noch Angst habe, ist mir eines klar geworden:

Doch ich liebe dieses Leben
ich liebe den Moment in dem man fällt
ich liebe dieses Leben
und ich liebe diesen Tag
und ich liebe diese Welt
Denn ich liebe dieses Leben
ich liebe den Moment in dem man fällt
ich liebe dieses Leben
und ich liebe diesen Tag
und ich liebe diese Welt


Tjoa, was soll ich noch sagen? Ich meine, hab ich überhaupt schon etwas gesagt? Mir kommt das alles gerade wieder sehr konfus vor... naja, abwarten und schauen was passiert, nicht? Immerhin habe ich heute einige Dinge erledigen können, hab einen Job gefunden und endlich die Aushänge fertig bekommen. Hab diverse überfällige Telefonate abgehaken können und vor allem mich von unnötigem Zeugs getrennt.

Und zu allem Überfluß stolperte ich an diesem Tag auch noch über dieses Lied (Juli - Dieses Leben). Wenn das Zufall ist... ;)

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Doch ich liebe dieses Leben
ich liebe den Moment in dem man fällt
ich liebe dieses Leben
und ich liebe diesen Tag
und ich liebe diese Welt
Denn ich liebe dieses Leben
ich liebe den Moment in dem man fällt
ich liebe dieses Leben
und ich liebe diesen Tag
und ich liebe diese Welt

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Zuletzt aktualisiert: 2007/05/16 15:46