wohin?
wohin, wenn der himmel sich zuzieht?
wohin, wenn kein sonnenstrahl mehr wärmt?
wohin, wenn der sturm dich erfaßt?
wohin, wenn eisblumen dein herz erobern?
wohin nur, wenn du einsam und verlassen in verzweiflung ertrinkst?
ist denn nirgendwo eine hand, die sich dir entgegenstreckt?
ist denn nirgendwo ein herz, das sich nach dir sehnt?
ist denn nirgendwo ein gedanke, der sich um dich sorgt?
nirgendwo eine seele, die dich wärmen möcht'?
nein, du stehst am rand der klippe. schaust in die tiefe des abgrunds. das tränenmeer brandet wild gegen die felsen. eine leichte erschütterung nur, doch du verlierst den halt. dein fuß gleitet über den fels und du stürzt hinab. ein stummer schrei entflieht deinem mund. ein letzter verzweifelter, verlorener blick gen himmel, dann tauchst du ein in die eiskalten fluten und der schmerz heißt dich willkommen in seinen schwarzen armen. zerreißt hemmungslos deine seele, stürmt ohne rücksicht dein herz, reißt die morschen mauern nieder, die dem letzten schutz deines innersten dienten, frißt sich durch deine letzten hoffungen und erstickt deinen winzigen funken leben. du löst dich auf in der umklammerung des schmerzes, fühlst nur noch ihn, wirst zu ihm.
doch ihr seht diesen alptraum nicht. ihr seht nur die junge frau, im herzen doch nur ein ängstliches mädchen. ihr seht die klinge in ihrer hand. ihr seht ihre wunden. nicht ihre inneren. nein. nur die roten rinnsale auf ihrer haut. doch ihr wendet euch ab, laßt sie in ihrer verzweiflung allein. wollt ihre hilferufe nicht hören, ihren schmerz nicht sehen. keine fragen, keine antworten. eine träne ist alles was bleibt.
wohin, wenn kein sonnenstrahl mehr wärmt?
wohin, wenn der sturm dich erfaßt?
wohin, wenn eisblumen dein herz erobern?
wohin nur, wenn du einsam und verlassen in verzweiflung ertrinkst?
ist denn nirgendwo eine hand, die sich dir entgegenstreckt?
ist denn nirgendwo ein herz, das sich nach dir sehnt?
ist denn nirgendwo ein gedanke, der sich um dich sorgt?
nirgendwo eine seele, die dich wärmen möcht'?
nein, du stehst am rand der klippe. schaust in die tiefe des abgrunds. das tränenmeer brandet wild gegen die felsen. eine leichte erschütterung nur, doch du verlierst den halt. dein fuß gleitet über den fels und du stürzt hinab. ein stummer schrei entflieht deinem mund. ein letzter verzweifelter, verlorener blick gen himmel, dann tauchst du ein in die eiskalten fluten und der schmerz heißt dich willkommen in seinen schwarzen armen. zerreißt hemmungslos deine seele, stürmt ohne rücksicht dein herz, reißt die morschen mauern nieder, die dem letzten schutz deines innersten dienten, frißt sich durch deine letzten hoffungen und erstickt deinen winzigen funken leben. du löst dich auf in der umklammerung des schmerzes, fühlst nur noch ihn, wirst zu ihm.
doch ihr seht diesen alptraum nicht. ihr seht nur die junge frau, im herzen doch nur ein ängstliches mädchen. ihr seht die klinge in ihrer hand. ihr seht ihre wunden. nicht ihre inneren. nein. nur die roten rinnsale auf ihrer haut. doch ihr wendet euch ab, laßt sie in ihrer verzweiflung allein. wollt ihre hilferufe nicht hören, ihren schmerz nicht sehen. keine fragen, keine antworten. eine träne ist alles was bleibt.
Deprivation - 2006/08/15 00:00