Francesco Petrarca
gesegnet sei das jahr, der tag, die stunde,
der stand der sonne und der lüfte wehen,
da ich dein strahlend aug zuerst gesehen;
das erste wort vernahm aus deinem munde.
gesegnet sei die erste süße wunde,
der schmerz, den mich die liebe ließ bestehen;
gesegnet sei das entzücken, das vergehen
mein herze macht, dass es nimmer mehr gesunde.
gesegnet sei der hauch, der tausendmal
den heiß geliebten namen ließ erklingen,
gesegnet tränen, seufzer, sehnsuchtsqual.
und die zu ihrem ruhm nur soll erklingen,
geliebte leier, sei gebenedeit,
und all mein sinnen, das sei nur ihr geweiht.
der stand der sonne und der lüfte wehen,
da ich dein strahlend aug zuerst gesehen;
das erste wort vernahm aus deinem munde.
gesegnet sei die erste süße wunde,
der schmerz, den mich die liebe ließ bestehen;
gesegnet sei das entzücken, das vergehen
mein herze macht, dass es nimmer mehr gesunde.
gesegnet sei der hauch, der tausendmal
den heiß geliebten namen ließ erklingen,
gesegnet tränen, seufzer, sehnsuchtsqual.
und die zu ihrem ruhm nur soll erklingen,
geliebte leier, sei gebenedeit,
und all mein sinnen, das sei nur ihr geweiht.
Deprivation - 2006/05/26 23:46